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5000 Radkilometer non-stop
Wagemann goes RAAM
Fast 5000 Radkilometer nonstop quer durch die USA.
„Dieses Rennen hält vielfältige Herausforderungen bereit, die man eigentlich gar nicht alle trainieren kann."

Das Race Across America (RAAM) , das von der West- zur Ostküste der USA führt, gilt für Ausdauersportler als eine der größten Herausforderungen überhaupt. Für viele ist es ein Lebenstraum, dieses Abenteuer zu bestehen, dabei die persönlichen Grenzen zu überwinden und im Ziel mit einzigartigen Glücksgefühlen belohnt zu werden.

Für die Équipe Schwarz werden außerdem der Philosophie-Professor Wolfgang Lenzen (63, Osnabrück), der bekannte Turn-Around-Manager Eberhard Wagemann (56, Berlin) und der Finanzmathematiker Dirk Zinnecker (41, St. Wendel) an den Start gehen. Hubert Schwarz: „Für meine Mitstreiter geht damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Ich will ihnen mit meiner RAAM-Erfahrung helfen, dieses ehrgeizige Ziel sicher zu erreichen.“

Das Race Across America, das in diesem Jahr von Oceanside (Kalifornien) nach Annapolis (Maryland) führt, wird nonstop gefahren und gilt deshalb als härtester Radmarathon der Welt. Die Rennfahrer teilen sich entlang der exakt definierten Route ihre Schlafpausen selbst ein und versuchen, schnellstmöglich das Ziel an der Ostküste zu erreichen – bei einem Zeitlimit von 9 Tagen. Dieser Rhythmus stellt höchste Anforderungen an Ausdauer, mentale Stärke, Renntaktik und Logistik.

Als Team werden sich Schwarz, Lenzen, Zinnecker und Wagemann im Sattel abwechseln und täglich jeweils rund 180 Kilometer zurücklegen.

Die 10-köpfige Crew in Begleitfahrzeug und Wohnmobil sorgt dafür, dass diese Wechsel reibungslos funktionieren, dass sich die Sportler während ihrer Ruhepausen optimal erholen und dass der gesamte Tross rund um die Uhr in Schwung bleibt.

Zu den großen Hürden des RAAM zählen die mitunter extremen Witterungseinflüsse und die zermürbend lange Distanz, die von jedem Teammitglied ein hohes Maß an Konzentration, Motivation und Leistungsbereitschaft erfordert. Die Strecke führt durch Wüstengegenden, über Pässe der Rocky Mountains und durch die oft konturlosen Weiten des Mittleren Westens. Der Wechsel der (Kultur-)Landschaften und Klimazonen macht aber auch den besonderen Reiz dieses Rennens aus. Es hat den Flair eines „road movie“, gepaart mit den Dramen und Glücksgefühlen einer extremsportlichen Herausforderung.

Bei den RAAM-Novizen in der Équipe Schwarz sind die Vorfreude auf das Abenteuer und der Respekt vor den Leistungen von Hubert Schwarz groß: „Er hat´s vorgemacht, und deshalb ist er mein Vorbild“, sagt Dirk Zinnecker, der erst seit einem Jahr richtig intensiv auf dem Rad trainiert. „Hubert Schwarz wird für mich mit seiner Erfahrung und mentalen Stärke der ideale Coach sein, wenn ich meine Grenzen im Rennen überwinden muss.“

Auch Wolfgang Lenzen, ordentlicher Professor für Philosophie an der Uni Osnabrück, schwärmt von der Chance, mit der Équipe Schwarz beim RAAM an den Start zu gehen: „Alleine hätte ich mir dieses Rennen nie zugetraut.“ Immerhin ist Lenzen ein erfahrener Ausdauersportler, der schon zahlreiche Lauf und Radmarathons in den Beinen hat.

Eberhard Wagemann ist mandigos Aufsichtsratsvorsitzender und ist als Extremsportler durchs Hochgebirge und durch die Wüste gelaufen. Aber selbst einer wie er verneigt sich vor der Größe des RAAM: „Dieses Rennen hält - gerade im Team - vielfältige Herausforderungen bereit, die man eigentlich gar nicht alle trainieren kann. Mit Hubert Schwarz erfülle ich mir einen Lebenstraum, den ich alleine nicht erreicht hätte!"

Das mandigo Team drückt die Daumen.

 


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